Grant blickte sich panisch im Raum um und begriff, dass jeder Ausweg, jede Ausrede und jede Verteidigung systematisch blockiert worden war. Das Netz, das er vier Jahre lang gesponnen hatte, um mein Geld einzufangen, war zu seinem eigenen Käfig geworden.

„Du bluffst“, flüsterte Grant und versuchte, ein Grinsen aufzusetzen, obwohl seine Knie sichtlich zitterten. „Du gehst nicht zu den Bundesbehörden. Wenn du das meldest, geht Apex Crest pleite! Jedes Projekt in der Stadt wird eingestellt! Du verlierst Millionen! Du bist zu klug, um Geld zu verlieren, Claire!“

„Glauben Sie, es geht hier ums Geld?“, fragte ich leise.

Ich stand vom Schreibtisch auf. Langsam ging ich um das Mahagoniholz ​​herum, bis ich etwa 60 Zentimeter von ihm entfernt stand.

Ich hob die Hand und berührte den dunklen Bluterguss an meinem Wangenknochen, die vertrocknete Schnittwunde an meiner Lippe.

„Mein Vater besaß fünfzig Millionen Dollar, als er sein erstes Unternehmen, Grant, gründete. Bis zu seinem Tod hatte er ein Imperium im Wert von über vierhundert Millionen Dollar aufgebaut. Wissen Sie, was er mir vor seinem Tod noch beigebracht hat?“

Grant starrte mich wie gelähmt an.

„Er sagte zu mir: ‚Claire, Geld sind nur Zahlen auf einem Bildschirm. Du kannst es dir zurückverdienen, du kannst es wieder aufbauen, du kannst es vermehren. Aber Respekt und Würde sind absolut. Lass dich niemals von einem kleinen Mann kleinmachen, nur damit er sich als Riese aufspielen kann.‘“

Ich beugte mich so nah zu ihm vor, dass er jeden Atemzug hören konnte.

„Es ist mir egal, ob Apex Crest bis auf die Grundmauern niederbrennt, Grant. Es ist mir egal, ob jedes Projekt in dieser Stadt zu Staub zerfällt. Ich werde jeden Cent, den mein Vater mir hinterlassen hat, dafür ausgeben, dass du, deine Mutter und deine Geliebte alles verlieren, was ihr mir jemals gestohlen habt.“

Grants Augen füllten sich mit blankem Entsetzen. Ihm wurde mit absoluter Gewissheit klar, dass er nicht mit einer verletzten Ehefrau verhandelte. Er stand vor einem Henker, der alle Beweise in Händen hielt.

„Du bist ein Monster“, brachte Grant mühsam hervor.

„Nein“, sagte ich ruhig. „Ich bin Wirtschaftsprüfer. Und Ihr Konto ist überfällig.“

Ich wandte mich den beiden Sicherheitsbeamten zu, die an der Tür warteten.

„Eskortieren Sie Herrn Sterling vom Gelände. Sollte er dieses Grundstück erneut betreten, lassen Sie ihn wegen Hausfriedensbruchs festnehmen.“

“Claire! Don’t do this! Claire!” Grant screamed as the two officers grabbed him by the arms, lifting him clean off his feet and dragging him backward down the hallway. His designer shoes squeaked uselessly against the marble flooring as his voice echoed into the distance: “You’ll regret this! My mother will destroy you! I’ll take everything in the divorce! Everything!”

The heavy fire doors slammed shut, cutting off his screams.

The room returned to dead silence, broken only by the steady clicking of Jordan’s keyboard as he completed the final data clone.

“Claire,” Jordan said, looking up from his monitor with a grim expression.

“What is it, Jordan?”

“You need to see this,” he said, turning his screen toward me. “Grant didn’t just embezzle company funds. He took out a secondary mezzanine loan three weeks ago from an offshore private equity group called Blackthorn Syndicate.”

Elena frowned, walking over. “Blackthorn? They’re a predatory private lender out of Cyprus. Shady capital, high-interest rates, aggressive collection practices. How much did he borrow?”

“Twelve million dollars,” Jordan read from the screen. “And he didn’t just pledge company equity as collateral.”

Jordan clicked on an attachment, displaying a signed signature page.

“He forged Claire’s name on a personal indemnity bond backed by the Montgomery Family Estate.”

Elena inhaled sharply. “That’s not just fraud. That’s high-stakes criminal extortion. If Blackthorn doesn’t get paid their monthly interest installment by Friday…”

“They won’t come after the company,” I said, finishing her sentence. “They’ll come after the house. And after Grant.”

I looked at the forged signature on the screen—a clumsy, rushed imitation of my handwriting.